
Das kostenlose Antivirus-Programm Microsoft Security Essentials (MSE) schützt den Windows-PC (mit Betriebssystem Windows XP, Windows Vista oder Windows 7) vor Viren, Trojanern, Rootkits, Spyware und anderer Malware.
Experten-Tests haben befriedigende Ergebnisse ergeben und keine schweren Mängel gefunden, trotz der verbreiteten negativen Einstellung gegen Microsoft.
Die Microsoft Security Essentials fügen sich sehr gut und einfach in Windows ein: MSE sind kostenlos, brauchen keinen Lizenzschlüssel und kümmern sich selbst um Aktualisierungen. MSE verbrauchen wenig Computer-Leistung und nerven den Anwender nicht mit schwierigen Fragen und unverständlichen Infos.
MSE sind weniger kompliziert als die kostenlosen Versionen anderer Antivirus-Programme, die ich in den letzten Jahren genutzt habe:
Kaspersky blockierte mir ohne Rückfrage die Internet-Werbung und alle paar Monate musste ich mir einen neuen Lizenzschlüssel schicken lassen.
Bei AntiVir war die Lizenz auf private Nutzung beschränkt und ich musste zum Update regelmäßig das komplette Programm per Hand herunterladen und neu installieren.
Und die Zone-Alarm-Firewall bremste meinen Computer und stellte mir schwierige Fragen.
Microsoft Security Essentials sind da bisher harmlos und versuchen auch nicht, mich zum Kauf einer kommerziellen Version zu drängen oder mir andere lästige Leistungen unterzujubeln.
Für Computer-Anfänger, sparsame und bequeme PC-Nutzer sind die Microsoft Security Essentials besonders gut geeignet.
Anwender mit hohem Sicherheitsbedürfnis sollten sich ein kommerzielles Antivirus-Paket kaufen und sich intensiver mit der Computer-Sicherheit beschäftigen.
Ich empfehle MSE als unkomplizierten Schutz für Leute, die nicht auf allerhöchste Computer-Sicherheit angewiesen sind. Wer bisher schon auf Antivirus-Freeware setzt oder den Virenschutz eher vernachlässigt hat, findet in den Microsoft Security Essentials eine einfache Antivirus-Lösung.
Mit den Microsoft Security Essentials füllt der Windows Hersteller selbst endlich die Sicherheits-Lücken des Windows-Betriebssystems, nachdem viele Anwender sich weigerten, kommerzielle Software zu kaufen und die kommerziellen Hersteller sich weigerten, vollwertige und einfache Lösungen kostenlos her zu geben.
© Dr. Andreas Leo Faulstich, AlfaFox.info, 16.10.2009
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Text: 16.10.2009
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