»Statusstreben ist typischerweise ein Nullsummenspiel,
in dem der Gewinn des einen auf Kosten des anderen geht.
Zum Übel des Statusstrebens kommt hinzu, dass Menschen sich oft selbst und anderen vorgeben,
sie täten etwas für höhere Motive, während sie in Wahrheit nur nach Status streben.
«
(Arnold Kling, übersetzt von ALF)
»Das Streben nach ökonomischem Gewinn hilft dem Einzelnen und,
wie Adam Smith bekanntermaßen zeigte, hilft es auch anderen.
Handel und Wirtschaftswachstum sind Postiv-Summen-Spiele,
in denen es Gewinner ohne Verlierer geben kann.
«
»Außerdem ist es meistens transparent,
wenn Menschen wirtschaftliche Vorteile anstreben:
Normalerweise versteht man, auf welche Weise man selbst und der andere,
mit dem man handelt, versuchen, ihren wirtschaftlichen Nutzen zu verbessern.
«
(Arnold Kling, übersetzt von ALF)
Für unsere Vorfahren war die Gruppenzugehörigkeit überlebensnotwendig und der Status und das Ansehen in der Gruppe ein sehr wichtiger Motivator. Von der Gruppe war man abhängig. Andere Menschen waren Feinde.
Im Gegensatz zu früher sind Gruppenmitgliedschaften heute kaum mehr überlebensnotwendig. Recht und Geldwirtschaft machen uns unabhängig: Wir gehören mehreren Gruppen an. Wir können uns von einer Gruppe trennen und jederzeit Mitglied in anderen Gruppen werden.
Die Macht des Geldes ist besser als andere Machtmittel wie Gewalt, Mobbing, geistige oder soziale Manipulation:
Geld ist ein universelles und freies Tauschmittel. Ein Euro hat in jeder Hand meistens den gleichen Wert, ein Wort aber niemals in jedem Mund. Den Wert des Geldes kann man leichter einschätzen und Geld zwingt niemanden dazu, etwas zu tun.
Geld ist erstrebenswerter als Status, weil Geld durch Handel erworben wird. Beim Handel profitieren beide Seiten, weil der Handel freiwillig erfolgt. Jedem ist frei gestellt, ob und mit wem er handeln will. Jeder kann teilnehmen und alle haben die Möglichkeit, ihren Nutzen zu optimieren. Erfolg hat, wer seinen Partnern gute Geschäfte bietet.
Den Status kann man nur in der Gruppe nutzen, das Geld überall. Wer sich nicht an den evolutionär vorgegebenen Status quo hält, wird dank Geld mobil und kann seine Wünsche überall erfüllen.
Außerdem erhöht Geld auch den sozialen Status. Allerdings nur insoweit als es sichtbar ist. Aber immrhin kann man sich mit Geld jederzeit auch Statussymbole kaufen. Geld ist ein Weg zu Freiheit, Status und Glück.
Es ist also aus ethischen und praktischen Gründen besser, nach Geld zu streben, als nach Status: Geldgier ist besser als Status-Streben
ALF © 22.06.2006, Update 16.12.2009 ![]()
http://alfafox.info © 22.06.2006 Andreas Leo Faulstich
Nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewährleistung.
Text: 22.06.2006
Update: 16.12.2009
© Dr. Andreas Leo Faulstich

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